Vision & Werte

Unsere Vision

Wir sehen eine Welt, in der Unterschiede nicht trennen, sondern bereichern.

Geschlecht, Queerness, Transidentität, Körper, Herkunft – Vielfalt erweitert unsere Möglichkeiten der Begegnung.

Überholte, patriarchale Vorstellungen von „Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ verlieren ihren Einfluss.

An ihre Stelle tritt ein individuelles Miteinander, in dem jede Person sein darf, wie sie ist – getragen von einem hohen Anspruch an Verantwortung und Konsens.

Freiheit bedeutet für uns nicht nur, eigene Wünsche zu leben. Sie bedeutet auch, Verantwortung dafür zu übernehmen, wie das eigene Handeln auf andere wirkt. Grenzen wahrzunehmen, zuzuhören, sich korrigieren zu lassen und aus Erfahrungen zu lernen, gehört zu dieser Haltung dazu.

Diese Form von Begegnung verstehen wir als eine gemeinsame Praxis: Wir gestalten Räume, in denen Menschen möglichst frei und selbstbestimmt sein können – und tragen gleichzeitig Verantwortung füreinander.

👉 Wer hinter sexpositiv.events steht: Über uns

Vision als Prozess

Diese Vision ist kein Zustand, den wir bereits erreicht haben.

Sie ist eine Richtung, an der wir arbeiten – als Community, als Veranstaltende und als Teilnehmende. Fehler, Lernprozesse und Entwicklung gehören dazu.

Eine sexpositive Kultur entsteht nicht durch Regeln allein, sondern durch Menschen, die Verantwortung übernehmen:

Menschen, die ihre eigenen Grenzen kennen und benennen.
Menschen, die zuhören und respektieren.
Menschen, die ihre Privilegien nutzen, um Räume für andere zu ermöglichen.
Menschen, die sich für Sichtbarkeit und Sicherheit marginalisierter Gruppen einsetzen.

Jede Person, die sich einbringt – mit ihrer Perspektive, Erfahrung oder Unterstützung – trägt dazu bei, dass diese Räume wachsen können.

Unsere Vision ist deshalb kein fertiges Konzept, sondern eine Einladung:
Gemeinsam Räume zu gestalten, in denen Konsens, Respekt und Freiheit tatsächlich gelebt werden.

Sexpositive Räume für Nähe, Verbundenheit & Konsens

Gib hier deine Überschrift ein

Wir gestalten Räume, in denen Menschen ihre Bedürfnisse nach Nähe, Sexualität und Verbindung frei, sicher und einvernehmlich leben können. Unsere Räume sind:
  • inklusiv
  • divers
  • bewusst gestaltet

Unsere Mission

Wir machen diese Vision erlebbar:
  • Veranstaltungen
  • Retreats
  • Partys
  • Lernformate

Wir verbinden:
  • Begegnung
  • Genuss
  • Bildung

Dabei vermitteln wir Grundlagen einer sexpositiven Kultur:
  • Konsens
  • Kommunikation
  • Körperbewusstsein
  • Machtreflexion

Unsere Werte

Konsens
Einvernehmlichkeit ist unser Fundament.

Körperpositivität
Jeder Körper ist willkommen.

Diversität
Unterschiedlichkeit wird gefeiert.

Kommunikation
Offen sprechen, aktiv zuhören, Grenzen achten.

Machtreflexion
Strukturen hinterfragen.

Respektvoller Umgang mit Differenzen
Konflikte achtsam austragen.

Consent-Grundsätze

Ja heißt Ja
Zustimmung ist klar, aktiv und widerrufbar.

Boundary First
Grenzen werden benannt und respektiert.

Check-ins
Kommunikation vor, während und nach Begegnungen.

Zugang & Sicherheit

Unsere Veranstaltungen beinhalten:
  • Onboarding mit Consent- & Code-of-Conduct-Briefing
  • Awareness-Ansprechpersonen vor Ort
  • Null Toleranz gegenüber Diskriminierung und Übergriffen
  • Soli-Tickets & gestaffelte Preise
  • Genderneutral, queer- und transinklusiv gedacht

FRIES – Consent-Prinzipien

FRIES steht für:

Freiwillig
Ein Ja zählt nur ohne Druck, ohne Erwartungen, ohne „Überreden“.

Reversibel
Wünsche, Ja und Nein dürfen sich jederzeit ändern – ohne Begründung.

Informiert
Ein Ja braucht Klarheit darüber, worum es konkret geht.

Enthusiastisch
Ein Ja ist spürbar, embodied, lebendig – nicht erduldet oder „naja, okay“.

Spezifisch
Grenzen werden präzise erfragt, benannt und eingehalten.

Warum diese Arbeit wichtig ist

Nur wenn ein Nein einfach sein darf – und ohne Diskussion oder Druck akzeptiert wird – entsteht echte Freiheit. Wenn niemand Energie aufbringen muss, um Grenzen zu verteidigen, entsteht:
  • Leichtigkeit in Begegnung
  • Leichtigkeit in Lust
  • Leichtigkeit im Miteinander

Diese Kultur habe ich in kleinen Community-Räumen erlebt – besonders in Berlin. Mein Wunsch ist, dass solche Räume auch in Stuttgart und darüber hinaus entstehen können. Für mehr Konsens. Für mehr Selbstwirksamkeit. Für mehr Frieden.